Welt - Great Barrier Reef

  
Bild: NASA/GSFC/LaRC/JPL, MISR Team.

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Das Great Barrier Reef erstreckt sich über 2000 km entlang der Nordwestküste Australiens. Es ist nicht ein einziges Riff, sondern ein ausgedehntes Labyrinth von Riffen, Passagen und Koralleninseln, die sich in das Riff einfügen. Das links stehende Bild ist ein Nadir-Echtfarben Bild, das vom NASA MISR-Instrument aufgenommen wurde und zeigt den südlichen Teil des Riffs in der Nähe der Küste von Queensland. Die Breite des Bildes ist ca. 380 km; das ca. 200 km breite Riff ist deutlich sichtbar. Die Vielfalt des Riffs ist auf dem kleinen Bild nicht zu erkennen, doch ist die Struktur des Riffes spektakulär.

Der nördliche Teil der Küste zeigt große Zuckerrohrpflanzungen; dies stellt die größten Plantagen in Australien dar, die sich um die Stadt Mackay befinden. Andere Industrien in diesem Gebiet sind Kohleförderung, Viehwirtschaft, Milchwirtschaft, Holzanbau, Fischerei und Obstanbau.

Die nördlichste Insel auf diesem Bild ist Whitsunday Island; während sich weitere kleine Inseln und Riffe nach Südosten erstrecken, z.B. die recht bekannten Inseln Hayman, Lindeman, Hamilton und Brampton Islands. Weiter im Süden liegt Rockhampton, die größte Stadt an der Küste von Queensland. Rockhampton liegt unmittelbar nördlich vom nördlichen Wendekreis. Im Hinterland befindet sich eine Region reich an Weiden, Feldern und Bergbau.

GBRDie "Atlantic Clipper" auf dem Bild links ist das Boot von DownUnder Dive. Die Bilder entstanden bei meiner Tauchausbildung zum PADI OWD im Jahre 1994 in der Nähe von Cairns. Ein Klick auf eines der Dias öffnen eine größere Ansicht des Bildes Von diesem Boot aus wurden die Freiwassertauchgänge gemacht. Nach zwei Tagen im Pool war jeder "heiß" darauf, endlich ins Meer zu springen.

Am Ende der Ankerleine erwarteten uns dann die ersten Eindrücke von Korallen, Lion Fish und zu viele bunte Eindrücke, als das man sie alle beschreiben könnte - dazu sind Logbücher einfach nicht dick genug. Die atemberaubende (nur im übertragenen Sinne!) Umgebung ließ uns die Übungen schnell meistern, denn am Ende hieß es immer "Fundive !"

Die Bilder auf dieser Seite geben nur einen kleinen Eindruck - jeder der einmal in tropischen Gewässern getaucht ist, weiß von der Farbenpracht und den wuseligen Fischen zu berichten, die wie eine bunte Wolke um den Taucher herum explodierten, wenn man sich einer besonders schönen Koralle nur näherte.

Fotogalerie:

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Besonders schön wirken die Faben bei einem Nachttauchgang. Ein wenig Zweifel bekamen wir allerdings schon bei unserem Vorhaben, als uns nach Kauf der Lampenbatterien auf dem Schiff ein Stempel mit der Aufschrift "Bloddy Idiot" auf den Handrücken gedrückt wurde und gleichzeitig der Wind herzhaft auffrischte. Doch nur knapp unter Wasser war al dies vergessen und die Unterwasserwelt war noch fremdartiger und faszinierender als bei Tage und die Korallen leuchteten im Lampenlicht noch klarer auf als bei Tage.

Jeden Tag steuerte der Skipper ein neues Riff an (nachdem er uns von Deck gescheucht hatte:" 'cause the skipper has to see from the back end over there up to the pointy bit over here...") so daß die Eindrücke recht wechselvoll waren. mal zeighte sich das Great Barrier Reef als schroffer Steilhang, mal als flache, sonnendurchflutete Landschaft, mal als bunter Garten mit Bögen und Schluchten. (M. Dräger)

Fortsetzung folgt...