W

Wärmeleitfähigkeit
Die Wärmeleitfähigkeit von Gasen läßt sich durch die → Viskosität und die Wärmekapazität cv des Gases beschreiben. λ ≅ ηcv. Da sowohl h als auch cv nicht vom Druck abhängen ist auch die Wärmeleitfähigkeit druckunabhängig. Wie bei der Viskosität gilt dies nur solange die freie Weglänge klein gegenüber den Gefäßdimensionen ist.
Wer nun allerdings seinen Trockentauchanzug mit Argon oder gar mit Krypton füllen will um eine bessere Wärmeisolation zu haben als mit einer Luftfüllung, sollte sich erst mal nach den Preisen für diese Gase erkundigen und über Wärmeleitung durch Konvektion nachdenken.
Gas  l[W m-1 K-1
Xenon  0.00569 
Krypton  0.00949 
Argon  0.0177
Stickstoff  0.02598 
Sauerstoff  0.02674 
Luft  0.024 (0°C) 
0.031 (100°C) 
Neon  0.0493
Helium  0.152 
Wasserstoff  0.1815 
Wasser  0.6

Wärmeleitfähigkeit

Wärmeströmung (Konvektion)
ist Wärmetransport durch Materietransport in Flüssigkeiten und Gasen. Die Konvektion ist für Flüssigkeiten und Gase normalerweise der dominierende Prozess für den Wärmetransport.
Wärmestrahlung
Wärmeübertragung durch elektromagnetische Strahlung. Jeder Körper sendet entsprechend seiner Temperatur eine elektromagnetische Strahlung aus und gibt Energie ab. Aus der Zusammensetzung dieser Strahlung lässt sich die (Oberflächen-)Temperatur eines Körpers ermitteln.
Wasserstoff
Geruch-, farb- und geschmackloses Gas; chemisches Zeichen H; Atomgewicht 1.0079; Ordnungszahl 1. Folgende Isotope (Häufigkeiten): 1(99.9844%), 2(0.0156%) Deuterium, 3(Spuren) Tritium.
Häufigstes Element im bekannten Universum. Kommt in der Erdatmosphäre zu 0.00005% als H2 vor. Zuerst von Cavendish 1766 als Element erkannt.
Brennbar bzw explosiv wenn mit Sauerstoff, Luft, Chlor, etc. gemischt.
Wdh-Gr
→ Wiederholungsgruppe
Wiederholungsgruppe
Instrument zur Tauchgangsplanung mit Tauchtabellen. Die Einordnung des Taucher in eine Wiederholungsgruppe erfolgt entsprechend der → Sättigung der → Kompartimente eines Tauchers mit Inertgas nach einem Tauchgang und der Entsättigung nach einer Oberflächenpause
Wiederholungstauchgang
Ein Tauchgang, für den sich ein Zeitzuschlag zur Grundzeit ergibt. Der Zeitzuschlag resultiert aus der bereits vorhandenen Sättigung mit Stickstoff durch frühere Tauchgänge.