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Tachykardie
stark beschleunigte Herztätigkeit (mit Schlagfrequenzen > 100 min-1). Tachykardie kann Vorstufe zu dem hochfrequenten und durch unkoordinierte Herzeregung erzeugten → Herzflimmern sein, das den → Blutkreislauf zum Erliegen bringt und unbehandelt zum Tode führt.
Taucherflöhe
Symptome einer DCS der Haut; rote oder blaurote, juckende leicht geschwollene Flecken oder Streifen auf der Haut. Diese Symptome sind keine Anzeichen für eine direkte Schädigung des ZNS. Es gibt jedoch inzwischen Untersuchungen, daß   auch ohne jemals Symptomen einer DCS gezeigt zu haben, Schädigungen an Teilen des ZNS auftreten können. (vgl. u.a. [Reul 95])
Technical diving
Im Gegensatz zum → Recreational diving, Tauchen mit expliziten Dekompressions-Stopps, Mischgasen oder unter extremen Bedingungen oder mit viel technischem Aufwand
Tekkie
Anhänger des → Technical diving
Temperatur
Die Temperatur eines Körper ist ein Maß für seine Wärmeenergie. Wärme ist die Energie, die die Temperatur des Körpers direkt beeinflußt. Wird ihm Wärmeenergie zugeführt, steigt seine Temperatur wird ihm Wärmeenergie entzogen sinkt die Temperartur. Die Tempertur wird in Kelvin K bzw. für den täglichen Gebrauch in Grad Celsius oC gemessen. 1 Kelvin bzw. 1 oC ist 1/100 des Abstandes zwischen Gefrier- und Siedepunkt des Wassers bei Normalbedingungen. M.a.W. bei 0 oC  bzw. 273.2 K friert Wasser zu Eis und bei 100 oC  bzw. 373.2 K kocht Wasser. 0 K (-273.2 oC ) bezeichnet man als absoluten Nullpunkt der Temperatur.
Tetanie
Zustand neuromuskulärer Übererregbarkeit; Muskelkrämpfe
Tetraplegie
gleichzeitige Lähmung aller vier Gliedmaßen
TG
Tauchgang
Thorax
Brustkorb
Thrombozyten
Blutplättchen
Tiefe
Vertikaler Abstand zur Overfläche, meist wird der → hydrostatische Druck durch einen Tiefenmesser gemessen und als äquivalente Tiefe angezeigt. Durch die unterschiedliche Dichte von Salz- und Süßwasser weicht die tatsächliche Tiefe von dieser äquivalenten Tiefe mehr oder weniger ab. Da für die Tauchgangsplanung allerdings nicht die Tiefe, sondern tatsächllich der hydrostatische Druck herangezogen wird, ist diese Abweichung irrelevant..
Tiefenmesser
Der Tiefenmesser ist ein Druck-Messgerät (Manometer). Weil mit zunehmender Wassertiefe auch der Druck zunimmt (1 bar auf 10 m), kann durch den Druckunterschied zur Wasseroberfläche die genaue Tauchtiefe ermittelt werden. Es gibt verschiedene Bauformen von Tiefenmessern:

In Tauchcomputern ist ein Tiefenmesser integriert, dessen Messwerte digitalisiert und bei der Berechnung der Nullzeit / Dekompressionszeit verwendet wird. Die Tauchtiefe wird zusammen mit den anderen Werten auf dem Display als Zahl angezeigt. Die maximale Tauchtiefe wird elektronisch gespeichert.

Tiefenrausch
Inertgasnarkose; Beim Tauchen mit Preßluft durch erhöhten Stickstoffpartialdruck ausgelöster Rauschzustand. Die Empfindlichkeit gegenüber dem Tiefenrausch ist individuell sehr verschieden und bei derselben Person stark von der "Tagesform'' abhängig. Die Wirkung von relativ geringem N2-Partialdruck (2-6 bar) ist mit der von Alkohol vergleichbar: leichte Euphorie, SelbstÜberschätzung, Konzentrationsprobleme, verminderte Reaktionsfähigkeit. Allerdings lassen sich, genauso wie bei Alkohol, diese Erscheinungen in gewissem Umfang gegenüber Dritten kaschieren. Mit anderen Worten es tritt ein Gewöhnungseffekt ein.
Tinnitus
Ohrgeräusch
Toleranzgrenzen
erlaubter Überdruck; die Differenz zwischen dem Partialdruck der gelösten Gaskomponente zu dem Partialdruck der Gaskomponente in der Umgebung bei der noch keine Symptome einer DCS auftreten. Die Toleranzgrenzen lassen sich nicht berechnen, diese Werte müssen in (Druckkammer-)Versuchen bestimmt werden.
Tonus
Spanungszustand der Gewebe, besonders der Muskeln
Torr
alte Druckeinheit; 1 torr = 1 mmHg = 133.322 Pa
Toxizität
Giftigkeit einer Substanz, z.B. von Sauerstoff in größerer Tiefe (→ Hypertoxie)
Toynbee Manöver
Bei dieser Druckausgleichtechnik wird bei zugehaltener Nase geschluckt. Dadurch öffnen sich kurzfristig die Eustachschen Röhren, so daß Luft in das Mittelohr einströmen kann. Diese Technik ist auch bei Umkehrblokierungen hilfreich.
Trachea
Luftröhre
Tragweite
Die Tragweite von Signallichtern (z.B. Leuchtraketen o.ä.) ist definiert als die Entfernung, bei der das Signal nicht mehr wahrgenommen werden kann weil es zu lichtschwach geworden ist. (z.B. durch die Trübung der Atmosphäre) → Sichtweite
Transcutan
durch die Haut durch
Transmitter
Überträgerstoff
Travel Mix
Luftgemisch für das Auf-und Abtauchen
TRIMIX
Atemgas-Gemisch aus den drei Gasen Helium, Stickstoff und Sauerstoff. Mit ihm werden in der Praxis Tiefen bis 180 Meter und mehr betaucht. Für noch größere Tiefen wird dem Gemisch Wasserstoff zugesetzt. Ab einem gewissen Partialdruck hat auch Helium negative Auswirkungen auf das Nervensystem (Heliumzittern).
Tympanoplastik
operative Wiederherstellung des Trommelfells