R

Radikal
chemisch stark reaktionsfähige Atomgruppen; freie Radikale können kurzzeitig existieren
RDP
Engl.: Recreational Dive Planner, PADIs Tabellensatz zur Planung von → Nullzeit-Tauchgängen
Rebreather
Kreislaufgerät, Tauchgerät mit geschlossenem Atemkreislauf: die Ausatemluft wird über eine Kalkpatrone vom Kohlendioxid gereinigt und wieder dem Atemkreislauf zugeführt
Rechenmodell
Festlegung von Halbwertszeiten und erlaubten Stickstoffsättigungen für die einzelnen Kompartimente bei einer Dekompressionsberechnung. Das Vorgehen bei der Berechnung der Entsättigung während der Oberflächenpausen wird auch durch das Rechenmodell festgelegt. Bei Tauchcomputern ergeben sich durch die verschiedenen Modelle z. T. große Unterschiede in den Nullzeiten für Wiederholungstauchgänge. Bei den Tabellen sind die Unterschiede nicht so auffällig. ( → EE-Modell) Für die drei verbreitesteten Modelle, dem der US Navy, von Spencer und dem Hahn/Bühlmannmodell, sind für verschiedene Tiefen die erlaubten Nullzeiten, in Minuten, aufgeführt. vgl. [Lewi 90]

Tiefe
[ft] 
US Navy
[min] 
Spencer
[min] 
Bühlmann
[min] 
50  100  71  61
60  60  52  44
70  50  40 30
80  40  30  22
90  30  24  17
100  25  19  14
110  20  15  12
120  15  12  9
130  10  10  8

Nullzeiten verschiedener Rechenmodelle

 
Recreational diving
Sport-, Erholungstauchen, i.A. TG ohne explizite Deko-Stopps, meist mit nur einem Atemgas
Reflexion
An jeder Grenzfläche zweier optisch unterschiedlichen Medien wird ein Teil des einfallenden Lichtes reflektiert. Tritt der Lichtstrahl unter dem Winkel i  zum Lot auf der Grenzfläche zwischen den Medien ein, so wird der ausfallende  Strahl  unter dem gleichgroßen Winkel r gegen das Lot reflektiert. Einfallender und ausfallender Strahl stehen dabei senkrecht zueinander.
 
Refraktion
Brechung von Lichtstrahlen (an den Grenzflächen von Medien mit unterschiedlichen optischen Eigenschaften. (z.B. Luft/Glas; Luft/Wasser; Wasser/Glas).
Es gilt das Snellius'sche Brechungsgesetz, nachdem für die Winkel der Lichtstrahlen relativ zum Lot auf der Grenzfläche zwischen  Medium 1 und 2 gilt:
sin a1 / sin a2
=
n2 / n1

Repetitive group
→ Wiederholungsgruppe
REPEX
repetitive excursion, wiederholte Aussetzung unter erhöhtem Sauerstoffpartialdruck
Residualluft
Restluft in der Lunge nach maximaler Ausatmung
Residualvolumen
Volumen der Residualluft. Dieses Volumen bestimmt u.a. die maximale Tiefe, in die man unter Apnoe tauchen kann. Wird der Umgebungsdruck nämlich so groß, daß die Luft in der Lunge auf dieses Volumen komprimiert ist, kommt es in größeren Tiefen durch den dann auftretenden relativen Unterdruck in der Lunge zu einer Flüssigkeitsansammlung (Ödembildung) in der Lunge. Dies ist unter normalen Umständen bei einer Tiefe von etwa 30 m der Fall. Wie andererseits die Weltrekorde für Tieftauchen ohne Gerät beweisen, kann durch entsprechendes Training und Veranlagung diese Ödembildung in tolerierbaren (?) Grenzen gehalten werden. Bzw. die Rückbildung der Ödeme ohne Folgeschäden erreicht werden.
Retina
Netzhaut (lichtempfindliche Schicht) des Auges
RGBM
Reduced Gradient Bubble Modell
Rhinitis vasomotorica
nerval bedingte Nasenschleimhautentzündung
Ruptur
Zerreißung von Geweben oder Gefäßen