P

Parästhesie
krankhaft abnorme Empfindung, z.B. Kribbeln, Taubsein
Paraplegie
vollständige beidseitige Lähmung zweier symmetrischer Extremitäten
Parenchym
die speziellen Zellen, die die Funktion des Organs bedingen
Partialdruck
Teildruck; Der Druck mit dem eine Gaskomponente zum Gesamtdruck der Gasmischung beiträgt. Summe aller Partialdrücke ergibt den Gesamtdruck (Gesetz von → Dalton). Für Luft bei 1 bar erhält man folgende Partialdrücke.
Gas  pA [bar]
O2 0.20948
CO2 0.00031
N2 0.78084
Rest 0.00937

Partialdrücke der Luftbestandteile

Da die Luft in den Atemwegen des Tauchers angefeuchtet wird muß für eine Berechnung der tatsächlichen Partialdrücke der Gasanteile der zusätzliche Wasserdampf berücksichtigt werden.

Außerdem ist nur der Partialdruck, sowohl im Atemgas, als auch im Körpergewebe, einer Gaskomponente für die biologische Wirksamkeit des Gases entscheidend (→ Nitrox, → MOD, → Sauerstoffvergiftung) . Dies muß nicht unbedingt etwas mit dem absoluten Druck zu tun haben, der auf den Organismus wirkt. (Wechsel des Atemgases während des Tauchganges, Druckkammer)
Pascal
Druckeinheit. Druck ist Kraft pro Fläche also p = F/A [N/m2] Die Einheit 1 N/m2 ist 1 Pa (Pascal). Tabelle 9 zeigt eine Gegenüberstellung der verbreitesten Einheiten für die Druckangabe.
atm  bar  Pa  torr 
atm 1.01325  101325  760 
bar  0.9869  100000  750.0617 
Pa  9.869·10-6 0.00001  0.0075 
torr  0.00132  0.001333  133.322 

Gegenüberstellung verschiedener Druckeinheiten

Perilymphe
Flüssigkeit zwischen den häutigem und knöchernen Labyrinth
pH-Wert
Der pH-Wert einer Flüssigkeit ist der (10er) Logarithmus der H+ Ionenkonzentration in dieser Flüssigkeit mit umgekehrtem Vorzeichen. Ein pH-Wert von 7 bedeutet also eine H+ Konzentration von 10-7. In einem Liter Wasser sind also 10-7 mol H+ Ionen enthalten. Flüssigkeiten mit einem niedrigerem pH-Wert als 7 bezeichnet man als sauer (Säuren), die mit einem höheren Wert als alkalisch (Basen bzw. Laugen).

sauer  neutral  alkalisch
0 - 6  8 - 14 

pH-Wert

Pleura
Brust- oder Rippenfell
Pneumothorax
Luftansammlung im Pleuraraum
Polyglobulie
Erythrozytose; Vermehrung der Erythrozyten im Blut, z.B. durch Sauerstoffmangel hervorgerufene Höhenpolyglobulie
Pressorezeptoren
(Baro-) Rezeptoren in den Aterienwänden, die auf Blutdruckschwankungen reagieren
Protein
Proteine, in der belebten Natur in großer Vielfalt vorkommende Eiweißstoffe von sehr unterschiedlicher Größe und Funktion.  Ihre Entdeckung geht auf das Jahr 1838 zurück. Ein Proteinmolekül besteht aus einer Kette von Aminosäuren, die untereinander durch einen bestimmten Bindungstyp, die Peptidbindung, verknüpft sind. Es ist Hauptbestandteil aller Zellen (mehr als 50 Prozent des Trockengewichts bei Mensch und Tier). Das griechische Wort protos bedeutet erste.
Proteinmoleküle können sehr unterschiedliche Eigenschaften haben. Sie reichen vom langen, faserigen, unlöslichen Typ, wie beim Haar und Bindegewebe, bis hin zum kompakten, wasserlöslichen Typ, der Zellmembranen passiert und chemische Reaktionen in Gang setzt. Sie alle sind große Moleküle mit Molekulargewichten von einigen tausend bis hin zu mehreren Millionen. Sie sind für jede Art und für jedes Organ innerhalb einer Spezies kennzeichnend. Im menschlichen Körper gibt es schätzungsweise 30 000 verschiedene Proteinmoleküle, von denen nur etwa zwei Prozent hinreichend beschrieben sind. Das in der Nahrung vorhandene Protein dient in erster Linie zum Aufbau und Erhalt von Zellen. Aber auch die im Protein vorhandene Energie kann genutzt werden. Sie entspricht mit fast vier Kalorien pro Gramm dem der Kohlenhydrate (siehe Stoffwechsel).
Neben der Funktion der Zellerhaltung spielen Proteinmoleküle auch bei anderen wichtigen Körperfunktionen eine große Rolle. So ermöglichen sie z. B die Muskelkontraktion, und die Verdauung ist ohne sie nicht denkbar: Enzyme sind Proteinmoleküle. Auch Hormone, die wichtige Körperfunktionen kontrollieren, sind Proteine. Ein Beispiel ist das Insulin, welches für den Zuckerspiegel im Blut verantwortlich ist. Die Antikörper des Immunsystems sind ebenfalls Proteinmoleküle; das Gleiche gilt für das Hämoglobin, das für den Sauerstofftransport im Blut zuständig ist. Die Chromosomen, Träger der Gene (der Erbinformationen und generell der Informationen für die Lebensfunktionen aller Zellen), bestehen aus Nucleinsäuren und Proteinen.
PSA
1.) Engl.: pressure swing absorption, → NITROX Füllmethode 2.) persönliche Schutzausrüstung
psi
pound per square inch - in den USA gebräuchliche Druckeinheit; 1 psi = 0.0689 bar.Für Leute, die irgendwann mal mit einem amerikanischen Finimeter tauchen, sind in Tabelle 11 einige Werte in bar und psi angegeben.
 
bar  psi 
200  2900
150  2175
100  1450
50 725
30  435

bar - psi - Umrechnung

Psychopharmaka
zusammenfassende Bezeichnung für Arzneimitteln, die auf psychisch Abläufe wirken
PTG
Presslufttauchgerät
pulmonal
zur Lunge gehörend, die Lunge betreffend