M

Mediastinalemphysem
Eintritt von Luft in die Weichteile des oberen Brustbereiches und des Halses
Mediastinum
Das mittelständige Bindegewebslager des Brustraumes. Das Mediastinum erstreckt sich von der Rückseite des Brustbeins bis zur Vorderfläche der Brustwirbelkörper. Es wird beiderseits vom Rippenfell, unten vom Zwerchfell begrenzt. Das Mediastinum wird unterteilt in das obere, hintere, mittlere und vordere Mediastinum. Das obere Mediastinum reicht von der oberen Brustkorböffnung bis zu einer Horizontalebene oberhalb des Herzens. Hinteres, mittleres und vorderes Mediastinum liegen unter dieser Ebene. Das mittlere Mediastinum enthält das Herz mit dem Herzbeutel. Als vorderes Mediastinum bezeichnet man den spaltförmigen Bindegewebsraum vor dem Herzen zwischen Herzbeutel und Brustwand.
Migräne
anfallsweiser, häufig halbseitiger, heftiger Kopfschmerz
Mikrogasblasen
Nach jedem Tauchgang4 bilden sich im Organismus Mikrogasblasen, die keinerlei Beschwerden verursachen und vom Blut in die Lunge transportiert werden. Dort werden sie an die Luft abgegeben. Allerdings behindern die Gasblasen in der Lunge deren Durchblutung, und verhindern so eine normale Abatmung von gelöstem N2. Dies beeinträchtigt die Entsättigung kurz nach einem Tauchgang. Durch die Behinderung des Bluttransportes in der Lunge ergibt sich in Folge ein sogenannter Rechts-links-Shunt. ( → Shunt)
Mikrozirkulation
Blutzirkulation in den Kapillaren, dem Austauschgebiet, das zwischen das venöse und arteriellen Systeme geschaltet ist.
Mischgas
Keine Pressluft sondern atembare Gasmischung zum Tauchen, auch als Mix bezeichnet
Mix
Engl.: Mischung; → Mischgas
MOD
Engl.: Maximum Operation Depth; die maximale Tauchtiefe bei Mischgas-TGs, Die MOD berechnet sich aus dem maximal erlaubten Sauerstoff-Partialdruck pO2max (beim Sporttauchen typisch 1.4 bar) und dem O2-Anteil im Mischgas fO2EAN (beim Sporttauchen typisch 0,32 bis 0,36):
 
pmax = pO2max / fO2EAN
MOD  = Tmax = 10 . (pO2max / fO2EAN) - 10
Die folgende Tabelle 14 enthält die maximalen Tiefen (MOD) in Meter für entsprechenden maximalen Sauerstoffpartialdrücke pO2 der EANx Gemische von 25% bis 40% Sauerstoffanteil und zusätzlich für Pressluft.
pO2

EANx

21

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

38

39

40

1,4

56

46

43

41

40

38

36

35

33

32

31

30

28

27

26

25

25

1,5

61

50

47

45

43

41

40

38

36

35

34

32

31

30

29

28

27

1,6

66

54

51

49

47

45

43

41

40

38

37

35

34

33

32

31

30

1,7

71

58

55

52

50

48

46

44

43

41

40

38

37

35

34

33

32


MOD für verschiedene Sauerstoffanteile und -partialdrücke pO2
Mol
Masseinheit, die die Menge eines Stoffes beschreibt. Die offizielle Definition des Mols lautet:

Das Mol ist die Stoffmenge eines Systems, das aus ebensoviel Einzelteilchen besteht, wie Atome in 0.012 Kilogramm des Kohlenstoffnuklids 12C enthalten sind; sein Einheitenzeichen ist "mol''. Bei Benutzung des Mol müssen die Einzelteilchen spezifiziert sein und können Atome, Moleküle, Ionen, Elektronen sowie andere Teilchen oder Gruppen solcher Teilchen genau angegebener Zusammensetzung sein.

1 mol enthält etwa 6.022·1023 Teilchen; z.B. entspricht 18 g Wasser 1 mol an Wassermolekülen.
MSDS
Engl.: Material Safety Data Sheet, Sicherheitsdatenblatt
Myoglobin
dem → Hämoglobin ähnlicher roter Farbstoff im Muskelgewebe