L

Labyrinth
Das Sinnesorgan des Ohres, bestehend aus dem knöchernen und häutigen Labyrinth mit Vorhof, Bogengängen und Schnecke
LCD
Engl.: Liquid Crystal Display, Flüssigkeitskristall-Anzeige
Laktase
milchzuckerspaltendes → Enzym
laktazid
unter Bildung von Milchzucker
Laryngozele ~ spasmus
Stimmritzenkrampf
Latenzzeit
(von Muskeln und Nerven)
Zeitraum nach einer Reizung, während dem eine zweite Reizung nicht möglich ist.
Löslichkeit
Viele feste, flüssige und gasförmige Körper lösen sich in chemisch von ihnen ganz verschiedenen Flüssigkeiten, mit denen sie in Berührung gebracht werden, z.B. Rohrzucker, Kochsalz, Ammoniak usw. in Wasser. Der Zustand der Lösung ist eine vollständige Durchmischung der Moleküle der gelösten Substanz mit denen des Lösungsmittels. (Es gibt auch feste Lösungen und feste Lösungsmittel.) Im Gegensatz zu einer Lösung steht die Emulsion, die eine Mischung von kleinen Partikel eines Stoffes in einem anderen darstellt, z.B. Fett in Wasser (Milch). Wie leicht (schnell) und in welcher Menge sich ein Stoff in einem Lösungsmittel löst, wird als Löslichkeit bezeichnet. Die Konzentration einer Lösung, d.h. in welchen Verhältnissen Lösungsmittel und gelöster Stoff stehen, kann durch eine der beiden folgenden Größen beschrieben werden:
 
    1. Molarität: mol gelöster Stoff in 1 Liter Lösung
    2. Molalität: mol gelöster Stoff in 1 Kg Lösungsmittel

Interessant für das Tauchen ist die Löslichkeit von Gasen in Flüssigkeiten und Körper- bzw. Fettgewebe ( → Inertgasnarkose). In Flüssigkeiten hängt die Löslichkeit der Gase nur von der Temperatur und dem Druck ab. Für die Druckabhängigkeit gilt das Henrysche Gesetz: "Die Löslichkeit einer Gaskomponente ist proportional ihrem Partialdruck über der Lösung.'' Die Temperaturabhängigkeit verläuft umgekehrt proportional: je höher die Temperatur der Flüssigkeit desto weniger Gas kann gelöst werden ( → Sättigung).
Eine Randbemerkung für das Mischen von Gasen. In den beim Tauchsport auftretenden Druck- und Temperaturbereichen sind die verwendeten Gase in beliebigen Verhältnissen miteinander mischbar. Die Ausnahme bildet nur Wasserdampf, da das Wasser bei zu hohem Partialdruck für eine gegebene Temperatur kondensiert, um den Partialdruck auf den erlaubten Wert zu senken.
LSU
Limited SafeAir User, NITROX Schülerstufe bei ANDI, Zertifizierung für Festgemische EANx 32 und 36
Loop
Engl.:Kreislauf, Schleife; Atemkreislauf in einem → SCR oder → CCR
Luft
 
Die Luft setzt sich bei Normaldruck und 25°C aus der unten stehenden Tabelle aufgeführten Anteilen zusammen.

Gas  Anteil [%] 
Stickstoff  N2 78.084
Sauerstoff  O2 20.948
Argon  Ar  0.934
Kohlendioxyd CO2 0.031
Neon  Ne  0.002
Helium  He  0.0005
Wasserstoff  H2 0.00005
Rest  0.00045

Tabelle 6: Zusammensetzung der Luft

Je nach Feuchtigkeit der Luft ändert sich der Gehalt an Wasserdampf pH2O, der außerdem mit der Temperatur T zunimmt. Der Sättigungsdampfdruck p von Wasser läßt sich aus der nächsten Tabelle ablesen.
T  [°C] pH2O [hPa] 
6.10
8.72
10  12.3
15  17.0
20  23.4
25  31.7
30  42.4
35  56.2
40  73.8
100  1013.0

Dampfdruck von Wasser

Lungenautomat
siehe → Atemregler