A

Absorption
bezeichnet im Allgemeinen das Aufsaugen, das In-sich-Aufnehmen von etwas. Hier ist die Absorption von Licht durch ein Medium (Wasser) gemeint Bei der Ausbreitung von Licht in einem Medium wird das Licht auf seinem Weg geschwächt. Der Grund dafür ist zum einen die Streuung des Lichtes und zum anderen die Absorption. Wasser absorbiert verschiedene Lichtfarben (verschiedene Wellenlängen) unterschiedlich stark. Rotes (langwelliges) Licht wird stärker absorbiert als blaues (kurzwelliges) Licht. Die Tabelle gibt für verschiedene Wellenlängen von Licht die Strecke Wasser an, nach der die anfängliche Lichtintensität auf die Hälfte abgenommen hat. Die Anteile für Streuung und Absorption an der Schwächung sind ebenfalls angegeben. Die Wellenlängen entsprechen den Farben von violett bis rot.
Wellenlänge [nm] 400 450 500 550 600 650 700
Tiefe (I1/2) [m] 6,66 17,33 18,23 14,7 3,53 2,22 1,18
Anteil Streuung [%] 45 56 39 21,3 3,6 1,6 0,7
Anteil Absorption [%] 55 44 61 78,7 96,4 98,4 99,3
Absorption von Licht in Wasser
Abtrieb
Ist die Gewichtskraft eines eingetauchten Körpers größer als die des verdrängten Wassers, bleibt eine nach unten gerichtete Kraft übrig. Diese nennt sich Abtrieb. Ein Gegenstand verliert beim Eintauchen in eine Flüssigkeit scheinbar soviel an Gewicht, wie die von ihm verdrängte Flüssigkeit wiegt. Ist die Gewichtskraft des eingetauchten Körpers größer, als die des verdrängten Wassers, so sinkt der Körper.
Accelerated deco
Beschleunigte Dekompression; durch die Verwendung von EANx oder reinem Sauerstoff
Acidose
Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts der extrazellulären Flüssigkeiten. Bei der Acidose kommt es zu einer Übersäuerung. Bei der respiratorischen Acidose kommt es durch → Hyperkapnie zu einer Erhöhung des arteriellen Kohlendioxydpartialdruckes pCO2. Neben der durch eine Behinderung des Gasaustausches in den Alveolen bedingten Acidose (bzw. Alkalose), gibt es auch die stoffwechselbedingte (metabolische).( → Alkalose)
Adaptation
(lat. "Anpassung") bezeichnet die Anpassung des Organismus bzw. eines Teils davon an veränderte Umweltbedingungen, z.B. Anpassung des Auges an die Lichtintensität.
Adrenalin
Hormon des Nebennierenmarks, Stresshormon; erregt den → Sympathikus und bewirkt u.a. eine Erhöhung der Herzfrequenz und des Blutdrucks, Weitung der Pupillen und der Bronchien, Beschleunigung der Atmung und bedingt in Folge dessen einen höheren Sauerstoffverbrauch
afferente Nerven
zum Gehirn hinführende Nervenleitungsbahnen
aerob
Stoffwechselvorgänge, die nur in Anwesenheit von Sauerstoff ablaufen
Affinität
Im chemischen Sprachgebrauch die Neigung von Stoffen miteinander eine (chemische) Bindung einzugehen. Allgemein: Neigung zum Verbinden, Annäherung.
AGE
Arterielle Gasembolie; Gasblasen im arteriellen Blutkreislauf, z.B. durch Lungenüberdruck-Unfall
Alkalose
Anstieg des aktuellen → pH-Wertes der extrazellulären Flüssigkeiten über 7.41. Die respiratortische Alkalose entsteht durch exzessive Abatmung von Kohlendioxid, zum Beispiel durch Hyperventilation. Gründe für eine metabolischen Alkalose können Verlust von H-Ionen bei Erbrechen von saurem Mageninhalt, massive Zufuhr alkalischer Substrate (z.B. Bicarbonat), eine diuretische (harntreibende) Therapie oder auch Störungen der Nierenfunktion sein.
Alveole
Lungenbläschen
 
AMV
Atemminutenvolumen in [L/min] an der Oberfläche gemessen
Amonton-Gesetz
Der Druck einer konstanten Gasmenge nimmt je °C Erwärmung um 1/273 des Drucks bei 0°C zu. Dies ist prinzipiell die gleiche Erkenntnis wie bei dem Gesetz von → Gay-Lussac.
anaerob
Stoffwechselvorgänge, die ohne Beteiligung von Sauerstoff ablaufen.
Analeptika
allgemein: die Anregungsmittels; im besonderen: die den Blutkreislauf anregenden Mittel, Kreislauf-Analeptika.
Anämie
Blutarmut; Verminderung der → Erythrozyten
Anästhesie
Betäubung, z.B. während chirurgischen Operationen
Anamnese
Krankheitsvorgeschichte
Anastomose
Querverbindung zweier Hohlorgane (Arterien und Venen)
Angiospasmus
Gefäßkrampf
Angst
Ein negativ besetzter Gefühlszustand, wenn die Erhaltung einer der drei menschlichen Grundtriebe in Gefahr gerät. Diese Grundtriebe sind:
Der Angst (und anderen Gefühlszuständen) kann man drei beobacht- und meßbare Reaktionsebenen zuordnen:
Auf diesen Ebenen läuft die Angst als Reflex ab, d.h. für alle Individuen sind im wesentlichen die gleichen Faktoren angstauslösend, nur die Stärke der Reaktion variiert.
Anoxie
Sauerstoffmangel; z.B. durch ein Absinken des Sauerstoffpartialdruckes in der Atemluft auf Werte unter 0.12 bar bedingt.
Antagonismus
funktionell gegensinnige Wechselwirkung, z.B. bei Muskelgruppen
Antitoxin
Gegengift
Aorta
die große Körperschlagader
Apex
Herzspitze
Apnoe
Atemstillstand
Apnoetauchen
Tauchen in Apnoe, d.h. ohne Atemgerät
Argon
Geruch- und farbloses Edelgas; chemisches Zeichen Ar; Atomgewicht 39.948; Ordnungszahl 18. Es gibt folgende Isotope (Häufigkeit): 36(0.337%), 38(0.063%), 40(99.6%).
Kommt in der Erdkruste zu 4*10-4% vor und ist in der Atmosphäre zu 0.93 vol% vorhanden. Argon wurde 1894 von Rayleigh und Ramsay entdeckt.

Dichte bei 25 °C [g/l]

1,784

Schallgeschwindigkeit [m/s] bei 20 °C

319

Schmelztemperatur [°C]

-189,3

Siedetemperatur  bei 101,325 kPa [°C]

-185,8

Wärmeleitfähigkeit [W/( m*K)]

0,01772

spezifische Wärmekapazität  [kJ/( kg*K)]

0,520

Physikalische Eigenschaften von Argon

Arhythmie
(zeitliche) Unregelmäßigkeiten bei der Herz- bzw. Hirntätigkeit
Arterie
Schlagader, Blutgefäß vom Herzen wegleitend
Arterielle Gasembolie
AGE; kann einerseits als Folge eines Lungenüberdruckunfalls, anderseits als Folge ungenügender Dekompression auftreten. Husten und Erkältung erhöhen das Risiko für eine AGE; bei Rauchern besteht ein erhöhtes Risiko auch nach normalen Aufstiegen. Bei einer AGE gelangt Luft in den Lungenkreislauf und wird dann vom Herzen ins Gehirn gepumpt. Es kann zu Schwindel, Sehstörungen, zu Schmerzen in der Brust, bis hin zu Bewusstlosigkeit, Lähmungen und Tod kommen. Weitere Symptome sind Erbrechen, sowie Gefühls- und Sprachstörungen. Diese Symptome treten in 80% der Fälle innerhalb von 5 min nach dem Aufstieg auf. Bei einer Gasembolie sollte so bald wie möglich in einer Druckkammer rekomprimiert werden.
Arthralgie
Gelenkschmerz
Arthrose
degenerative Gelenkerkrankung
Aspiration
Einatmen oder Ansaugen von Fremdstoffen in die Lunge
Aspirin
bekanntester Handelsname für → ASS
ASS
Acetylsalicylsäure, ASS wirkt entzündungshemmend, fiebersenkend, antirheumatisch und schmerzstillend, nebenbei wird die Viskosität des Blutes und die Blutgerinnung herabgesetzt (über die Hemmung der Thrombozytenaggregation), deshalb sollte ASS bei Verdacht auf innere Verletzungen besser nicht angewendet werden. Die Anwendung von ASS bei Decounfällen ist bei den Medizinern umstritten. Es sind alle Meinungen vertreten, von `unbedingt verabreichen' über `is doch egal' bis zu `auf keinen Fall'. Dazu ein paar Anmerkungen des Autors:

Grundsätzlich sollte gelten: wenn Medikamente verabreicht wurden Zeitpunkt, Menge und Art dem Notarzt mitteilen.

Asthma
Anfälle von Atemnot, hervorgerufen durch Krämpfe der kleinen Bronchien.
Atelektase
nicht mit Luft gefüllter Lungenabschnitt; Zustand, bei dem die Alveolen der Lungen leer sind, so daß ihre Wände aneinanderliegen.
Atemarbeit
Die Energie, die zum Ein- und Ausatmen aufgewendet werden muß. Einen Näherungswert erhält man aus dem Produkt von Druckdifferenz und dem ausgetauschten Volumen. Dies ist allerdings nur bedingt richtig, da man den Strömungswiderstand in den Atemwegen vernachlässigt. Dieser nimmt mit steigendem Druck der Atemluft zu, so daß beim Tauchen mit zunehmender Tiefe auch die Atemarbeit zunimmt.
Atemgase
Je nach geplanter Tauchtiefe und -zeit werden unterschiedliche Atemgase (ggf. auch mehrere unterschiedliche Atemgase im Zuge eines Tauchganges) verwendet. Zu diesen gehören:
 
Atemkalk
Mischung meist aus diversen Hydroxiden (K, Ca, Na, Li)
Atemluft
→ Luft
Atemminutenvolumen
AMV; das Atemminutenvolumen ist die Luftmenge, die bei einem Druck von 1 bar pro Minute ein- bzw. ausgeatmet wird. Es schwankt je nach Belastung zwischen 6 l/min und 100 l/min. Beim Tauchen muß der jeweilige Umgebungsdruck berücksichtigt werden. Dies führt dann auf die Einheit: bar l/min. Wird das Atemminutenvolumen so für den jeweiligen Umgebungsdruck berechnet erhält man die Luftmenge (bar l) pro Minute, die der Taucher benötigt Das Atemminutenvolumen und die Luftmenge hängen von folgenden Faktoren ab:
Atemregler
Druckminderer; in modernen Ausführungen zweistufig. Atemregler reduzieren als Bauteil des Tauchgerätes den Druck des Atemgases aus dem Hochdruckbehälter auf denjenigen, bei dem der Taucher atmen muß. Moderne Atemregler mindern in der Ersten Stufe den Flaschendruck auf einen Mitteldruck, in der sogenannten Zweiten Stufe, dem eigentlichen Lungenautomaten, der durch einen Mitteldruckschlauch mit der Ersten Stufe verbunden ist, wird der Mitteldruck dann auf den jeweiligen Umgebungsdruck reduziert. Durch bestimmte technische Maßnahmen in der Zweiten Stufe wie der Venturi-Düse wird der Einatemwiderstand fast gegen Null gehalten. Grundsätzlich werden moderne Erste Stufen entweder nach dem Prinzip der Membransteuerung oder als kolbengesteuerter Druckminderer hergestellt. Membrangesteuerte Atemregler sind grundsätzlich weniger anfällig für eine Vereisung. Bei frühen Druckminderern wurde die permanente Luftzufuhr per Handrad geregelt, erst Cousteau und Gagnan entwickelten mit der Aqualunge den ersten autonomen Atemregler, der durch einfaches Ansaugen die Atemluft spendet. Es gab zunächst einstufige Zweischlauchatemregler, die jedoch bald durch zwei Stufen in einem Gehäuse abgelöst wurden.
Atemreiz
Es gibt verschiedene Reize die den normalen Atemrhytmus verändern. Der stärkste wird durch den CO2 Partialdruck im Blut ausgelöst. D.h. O2 Mangel ist nicht so entscheidend für den Atemreiz wie CO2 Überschuß (Wirkung der → Hyperventilation). Weitere Mechanismen sind eng mit der Kreislaufregulation gekoppelt. Wie sich herausgestellt hat gibt es aber einige Menschen die einen relativ hohen CO2 Partialdruck vertragen ohne mit verstärkter Atmung zu reagieren. D.h. im Extremfall kann es zu einer Bewusstlosigkeit kommen, ohne vorher Anzeichen einer Atemnot zu zeigen. [Unterwasser, 2.96]
Atemwiderstand
Widerstand, der beim Atmen Überwunden werden muß und der sich aus der → Viskosität des eingeatmeten Gases und der Geometrie der natürlichen (Luftröhre) bzw. künstlichen (Atemregler) Luftwege ergibt. Der Atemwiderstand setzt sich aus dem Aus- und Einatemwiderstand zusammen. Der natürlichen Widerstand (Resistance) ergibt sich aus dem Verhältnis von Druckdifferenz und dem pro Zeit ein- bzw. ausströmenden Volumen:

R = p . (dV/dt)-1

R wird in kPa/(l/s) gemessen und liegt für einen Erwachsenen im Bereich von (0.1 - 0.2) kPa/(l/s).
Atemzentrum
Vom Atemzentrum wird die Atmung durch Auslösung des Atemreflexes gesteuert. Es gibt verschiedene Einflußfaktoren auf das Atemzentrum. Der wichtigste ist der CO2 Gehalt des Blutes ( → Atemreiz). Das Atemzentrum liegt im verlängertem Rückenmark.
Atemzugvolumen
Gasmenge, die pro Atemzug ein- (und aus-) geatmet wird. Die Zeit, die dazu benötigt wird läßt sich durch die beiden Größen Resistance R ( → Atemwiderstand) und → Compliance C bestimmen. Es gilt:

V = (Δp / R ) . e-t/RC

mit t der Zeit in der das Volumen V beim Druckunterschied Δp gefüllt wird.
atm
Alte Druckeinheit; 1 atm = 101325 Pa
Atmung
Unter Atmung versteht man die Vorgänge, die mit der Sauerstoffaufnahme und der Kohlendioxidabgabe in Verbindung stehen. Es werden drei Phasen der Atmung unterschieden:
Die äußere Atmung findet in der Lunge statt. Hier wird dem Körper Sauerstoff zugeführt und Kohlendioxid entzogen. Bei der inneren Atmung werden diese beiden Stoffe ebenfalls ausgetauscht, allerdings im Körper zwischen Blutgefässen und Körperzellen. Neben der hier beschrieben Atmung mit Lungen, gibt es noch weitere Arten: Hautatmung, Kiemenatmung, Atmung der Pflanzen, …
Atrium
Herzvorkammer
Auftrieb
Taucht ein Körper bis zur Tiefe h in eine Flüssigkeit der Dichte r, so wirkt auf seine Grundfläche der Druck p = gρh. Ein ganz in die Flüssigkeit eingetauchter Körper erfährt insgesamt eine aufwärtsgerichtete Kraft, einen Auftrieb vom Betrag FA = gρV. Dies (gρV) ist das Gewicht der verdrängten Flüssigkeit. Durch den Auftrieb erleidet der Körper also einen Gewichtsverlust, der gleich dem Gewicht der verdrängten Flüssigkeit ist (Prinzip von Archimedes). (Streng genommen gilt dies nicht nur für Flüssigkeiten, sondern auch für Gase. Ein Ballon schwebt auch nur wegen des Auftriebs in der Luft.) Ist FA = gρV größer als das Gewicht des Körpers, so schwimmt dieser in der Flüssigkeit; ist FA kleiner, so sinkt der Körper in der Flüssigkeit ab. Nur wenn FA gleich dem Gewicht des Körpers ist schwebt dieser (in beliebiger Tiefe) in der Flüssigkeit.
Austauchkurve
Gesucht ist die Tiefe als Funktion der Zeit, bzw. die (maximale) Auftauchgeschwindigkeit entsprechend der Tiefe.
n(t)  Stickstoffpartialdruck
p(t)  Stickstoffdruck im Gewebe
u(t)  Umgebungsdruck
x(t)  Tiefe
tolerierter Überdruck im Gewebe
pN2 Anteil von N2 an der Atemluft
pO2 = 1 - pN2
x(0) = x0 gegeben, gesucht wird x(t)
Der Druck hängt von der Tiefe ab. (r in bar/m)
u(x) = u0 + x  r
und damit auch von der Zeit
u(t) = u0 + x(t)  r 
(1)
Der Stickstoffpartialdruck ist proportional zum Umgebungsdruck:
n(t) = u(t) . pN2
(2)
Der Stickstoffdruck im Gewebe paßt sich dem Partialdruck in der Atemluft an.
dp(t) = -k . (p(t) - n(t))
(3)
Damit keine Blasen entstehen muß gelten:
p(t) ≤ u(t) + D
für eine eindeutige Lösung:
p(t) = u(t) + D 
(4)
Einsetzen von Gleichung (4) und (2) in Gleichung (3) ergibt:
d(u(t) + D) = -k . (u(t) + D - pN2  u(t))
Mit d(D) = 0 wird daraus:
du(t) = -k . (u(t) + D - pN2  u(t))
Mit (1 - pN2) = pO2:
du(t) = -k . D - k . pO2  u(t)
Mit Gleichung (1) und etwas umformen
d(u0 + u(t)  r) 
=  
-k . D - k . pO2 . ( u0 + x(t)  r) 
r . dx(t) 
=  
-k . D - k . pO2 . u0 - k . pO2 . r . x(t)
dx(t) 
=  
(-k (D + pO2 . u0)) . r-1
- k . pO2 . x(t)
findet man die zu lösende Differentialgleichung:
dx(t) = c1 + c2 . x(t)
mit:
c1 
=  
-k . (D + pO2 . u0) . r-1
c2 
=  
-k . pO2
Diese Differentialgleichung hat nun Lösungen der Form
x(t) = -(c1 / c2) + z . ec2.t
Und mit x0 findet man die eindeutige Lösung
x(t) = -(c1 / c2) + (x0 + c1 / c2) . ec2 t
(5)
c1 und c2 sind negativ, die Kurve startet mit t = 0 bei x0 und nähert sich dann asymptotisch dem Wert -(c1 / c2). Werte x(t) < 0 sind physikalisch unsinnig.
Der Gleichung kann man ansehen, daß die Kurve bei geringerer Tiefe flacher wird.
Man kann die Gleichung (5) noch etwas umformen:
(x(t) + (c1 / c2)) . c2 = (x0 + c1 / c2) . c2 . ec2.t
(6)
Ableiten von (5) nach t ergibt:
dx(t) = (x0 + c1 / c2)  c2  ec2 t
(7)
Gleichsetzen von (6) und (7) liefert:
dx(t) 
=  
(x(t) + c1 / c2. c2 
=  
c2 . x(t) + c1
Mit anderen Worten die Auftauchgeschwindigkeit in der Tiefe x beträgt c2 . x + c1. Die Geschwindigkeit c1 ist bis zum Auftauchen (x = 0) zulässig, c2 gibt an, wie stark die zulässige Geschwindigkeit mit der Tiefe zunimmt.
Austauchzeit
Die Summe aller Dekostopps und die Auftauchzeiten (meist in 10 m/min. für die aktuelle Tiefe berechnet)